Arbeitsplätze schaffen und gerechter verteilen

Einer Politik, die

–  Ungerechtigkeiten durch Umverteilung nach oben und Kürzungen bei NotstandshilfebezieherInnen verstärkt,

–  die Gesellschaft durch Neid schüren auf geflüchtete oder armutsgefährdete Menschen spaltet und

–  die solidarische Grundverfassung unseres Sozialstaates durch den Umbau der Sozialversicherung gefährdet,

ist entschieden entgegenzutreten.

Hunderttausende arbeitslose Menschen in Österreich suchen nach wie vor einen passenden Arbeitsplatz. Auf eine gemeldete offene Stelle kommen rechnerisch fünf, in manchen Regionen bis zu 30 arbeitslose Menschen. Oft werden arbeitslose Menschen als Schuldige an ihrer Lage dargestellt. Es wird ihnen mangelnde Arbeitsmotivation unterstellt und mit mehr Druck auf sie und der Verschlechterung der Bedingungen wäre die Arbeitslosigkeit zu verringern, wird behauptet.

Arbeitslosigkeit ist aber ein gesellschaftliches Problem und besteht aufgrund eines Mangels an Arbeitsplätzen. Von der Politik sind dazu Lösungen für ein Mehr an Arbeitsplätzen oder einer gerechteren Verteilung der Erwerbsarbeit gefordert.

Als Bischöfliche Arbeitslosenstiftung unterstützen wir arbeitslose Menschen und setzen uns für die Schaffung von Rahmenbedingungen ein, die menschengerechte Arbeit und Arbeit für alle ermöglichen.

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