Wenn Unrecht das Recht verdrängt, wird Widerstand zur Pflicht!

Es ist unübersehbar, dass mit dem Antreten dieser Regierung ein gesellschaftlicher Wandel in unserem Land eingezogen ist. Ein Wandel hin zur Kälte, zur Arroganz, zur Ignoranz! Was diese Regierung am besten beschreibt ist ihre Verachtung gegenüber all jenen, die in ihrem Leben nicht auf die Butterseite gefallen sind, gegen die Schwachen und Bedürftigen in unserer Gesellschaft, gegen Andersdenkende, gegen Randgruppen und kritische Menschen. Wenn die Demokratie zu wanken beginnt, weil jene die sie behüten sollten, sie durch eine autoritäre und menschenfeindliche Lebenswelt ersetzen wollen, dann ist es Zeit aufzustehen, laut zu sein und seinen Unmut unaufhörlich kund zu tun. Es ist an der Zeit, dieser mehr und mehr diktatorisch agierenden Regierung zu zeigen, dass ihre Wahl kein Freibrief dafür ist, die unselige Tragödie unserer Vergangenheit wieder auferstehen zu lassen. Faschismus und Nationalismen sind genau so wenig die Antworten auf die brennenden und drängenden Fragen unserer Zeit, wie ein Überwachungsstaat der jeglichen demokratischen Widerstad im Keim ersticken möchte. 

Die Antworten sind im Gegenteil zu finden – in einer noch stärkeren, solidarischen Gesellschaft, in einem Sozialstaat dessen Grundfesten oberste Priorität im Denken der Regierenden hat. In einem Miteinander, das allen das Recht auf ein freies, selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben einräumt!

Da diese Regierung aber bei den Armen und Bedürftigen kürzt, den Reichen und Begüterten noch mehr gibt, gut funktionierende und bewährte Systeme zerschlägt und damit die Ungleichheit und Ungerechtigkeit, sowie die Spaltung unserer Gesellschaft aktiv fördert, sind Aktivitäten wie die Donnerstag-Demos ein Teil unseres Widerstandes und unseres Zorns! Diese Regierung wäre gut beraten, diese Zeichen an der Wand nicht zu ignorieren.

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